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Ideen-Feuerwerk im Workshop der IGH

Elf Leute saßen im Mai 4 Stunden zusammen, um sich Gedanken zu machen: Gedanken über künftige Aktivitäten der Interessengemeinschaft Herzogenried Förderverein e.V. Es waren Mitglieder und Noch-nicht-Mitglieder dabei, zwei Bezirksbeirätinnen und der Mannheimer Morgen hatte eine Reporterin geschickt und berichtete. Thomas Trüper und Quartiermanager Michael Lapp moderierten.

Einmal im Jahr lädt der Vorstand der IGH zu solch einem „Offenen Workshop“ ein. Was soll besser werden in unserem Wohngebiet? Wie können mehr Menschen im Wohngebiet Lust an Mitarbeit finden? Wie können sich mehr Menschen im Wohngebiet kennen lernen und begegnen? Wie wäre es mit ein paar interessanten Veranstaltungen? – Die IGH war in ihrem Element.


v.l.n.r. Der neue Vorstand: Thomas Trüper, Elke Schließmann, Rainer Spagerer, Renate Täffner

    Gleich zu Beginn wurde es lebhaft und gute Streitkultur war gefragt. Nachdem Alle ihre Ideen auf Kärtchen geschrieben hatten und Alles auf einer Wandzeitung zusammengetragen war, ging es als erstes um folgende Idee: „Als Radler und Radlerin könnte man doch schneller in die Stadt gelangen, wenn die Haupt-Allee des Parks für Fahrräder geöffnet würde.“ – „Da sei Gott vor“ waren sich gleich Viele einig. „Unser Park nur für Fußgänger!“ – „Aber wenn wir als Anwohner/innen auch vor und nach der offiziellen Öffnung durch den Park laufen könnten – das wäre ein Gewinn“. „Da war doch schon mal der Gedanke eines Zugangs über Chipkarte?“ – „Aber wir wollen die freundlichen Damen und Herren im Kassenhäuschen auf jeden Fall erhalten!“ Ein spannendes Thema, an dem die IHG weiter arbeiten wird. Was meinen Sie dazu?

    „Wir haben den wunderbaren Stadtteilplan für die Kinder. Wir sollten auch für alle Bewohner/innen einen Prospekt haben. Das Herzogenried hat so Vieles zu bieten. Das wissen viele Menschen gar nicht.“ Eine kleine Arbeitsgruppe erklärte sich bereit, ein solches Informationsprojekt anzuschieben. Haben Sie „Geheim-Tips“ aus dem Herzogenried? Melden Sie sich einfach mal. Zum Beispiel beim Stadtteilfest am Info-Stand der IGH.

    Im Herzogenried leben Menschen aus unterschiedlichen Kulturkreisen zusammen. „Verstehen sie sich auch?“ „Mein Nachbar grüßt mich nicht, obwohl er eigentlich ein freundlicher Mensch ist. Ich komm’ damit schwer zurecht.“ Dieses Thema war Vielen bekannt. Vielleicht hat dies auch einen kulturell-religiösen Hintergrund?“ „Auch wir haben unsere Kultur, auf die wir Wert legen!“ – Wir sollten auch über solche Themen versuchen, ins Gespräch zu kommen. Es geht um gegenseitigen Respekt. Eine kleine Arbeitsgruppe bildete sich, um hier weitere Ideen zu entwickeln. Haben Sie auch schon mal solche Erfahrungen gemacht?

Noch viele andere Themen wurden angesprochen: Öffentlichkeitsarbeit, die Nahversorgung über den Einzelhandel, Zusammenarbeit mit bestehenden Institutionen im Wohngebiet, Kulturelles, die Frage: „Brauchen wir ein Begegnungszentrum?“

Der Workshop hat den Teilnehmenden Spaß gemacht. Nun geht es darum, aus den guten Ideen Taten folgen zu lassen. Dafür braucht es Mitmenschen, die mitmachen. Wenn Sie Interesse haben, schauen Sie doch mal im Stadtteilbüro vorbei. Oder besuchen Sie uns am Infostand der IGH beim Stadtteilfest.